Manfred Haack / Marianne Haack
Alte Eierbecher / Antique Egg Cups
Schmuckstücke aus Porzellan / Jewels in Procelain
1. Auflage 2011
ca. 280 Seiten, 21 x 28 cm, durchgehend farbige Abbildungen, Hardcover
Erscheinungstermin: lieferbar
ISBN: 978-3-86646-074-4
Preis: 14,90 EUR

  • Ein Stück Kulturgeschichte auf dem Frühstückstisch
  • Mit ausführlichen Hintergrundinformationen und Beschreibungen
  • Zweisprachig in Deutsch und Englisch, mit aktuellen Bewertungen
So selbstverständlich gehören sie zu unserem Alltag, die kleinen Näpfe für das weichgekochte Frühstücksei. Wer denkt dabei schon an die kulturgeschichtliche Herkunft des Eierbechers? Vor allem alte Stücke von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zu den frühen 1930er Jahren zeigen uns die ganze Welt des Porzellans im Kleinformat. In ihren Formen und mehr noch in ihren Dekoren spiegeln sich die Kunststile der jeweiligen Zeit wider: von Rokoko und Klassizismus bis hin zu Jugendstil und Art Deco.
 
Eierbecher gibt es von königlichen Manufakturen mit klingenden Namen wie Meißen und Sèvres in Berlin und Kopenhagen, doch ebenso von kleinen Werkstätten in Böhmen und Thüringen, Limoges und Paris. Es gibt sie auch in beachtlicher Vielfalt von berühmten englischen Porzellanfabriken wie auch von zahllosen Workshops. Und auch aus Fernost sind etliche Stücke bekannt, die nur für den Export nach Europa bestimmt waren.
 
All dies bilden die 700 im vorliegenden Band vorgestellten Eierbecher ab, von 250 Jahre alten Museumsstücken und anderen Raritäten bis hin zu einfach schönen Exemplaren unbekannter Herkunft. Es sind die Interessantesten aus der über 1.000 Stücke umfassenden Sammlung von Marianne Haack, jeder einzelne in Augenschein genommen, von Hand geprüft und sachkundig beschrieben. Gegliedert nach Genres, Stilrichtungen und Herkunft erhält der Leser einen eindrucksvollen Überblick über dieses so selbstverständliche Kulturgut, umrahmt von Hintergrundinformationen und abgerundet durch einen Katalogteil mit aktuellen Bewertungen.

    
Buchtipp
Faszination Schellack
Martin Fischer widmet sich in seinem Buch Faszination Schellack den vielen Kapiteln der Geschichte der Aufzeichnung und Wiedergabe von Geräuschen und Tönen, von Sprache und Musik. Hello war das erste Wort, gesprochen von dem genialen Erfinder Thomas Alva Edison, das aufgezeichnet und wiedergegeben werden konnte. Wie bei vielen Erfindungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts fanden Grammophon und Schellackplatte durch die Industrialisierung schnell Einzug in die Haushalte. Zunächst in die Wohnzimmer der begüterten Familien, wenig ...