Michl Ehbauer
Baierische Weltgeschichte, Band 1
Wia d’ Welt auf d’ Welt kemma is
5. Auflage 2014
304 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen, Hardcover
Erscheinungstermin: lieferbar
ISBN: 978-3-89682-080-8
Preis: 12,90 EUR

Für Ehbauer gab es nur eine baierische biblische Geschichte - und aus der machte er die Baierische Weltgeschichte.

Diese fängt naturgemäß damit an, "wia d’ Welt auf d’ Welt kemma is", und sie reicht bis zu dem Kapitel "wia’s am End vom Testament zuaganga is". Bis es soweit ist, erzählt der Autor beispielsweise davon, "wia der Adam sei’ Everl kriagt hat", "wia der Kain an Abel auf d’ Seiten graamt hat", und wie es in "Baiern vor der Sündflut" gewesen ist. Er berichtet vom "Tanz um die goldene Sau", auch darüber "wia der Davidl den Goliath umgschmissen hat". Aber selbst der bibelfeste Leser hatte bisher keine Ahnung von solchen Begebnissen: "Wia der Noah am Nockherberg das Rezept gfunden hat", "wia der Lot aufs Salzstangen kemma is", und "wia der Jakl die Weißwurscht erfunden hat" oder "wia ma aa mit der Schwiegermuatta guat auskemma ko". Das ist natürlich noch lange nicht alles, sonst wär’s ja keine Weltgeschichte.

Die Baierische Weltgeschichte zählt zu den Dokumenten des reichen, lebendigen, starken, jedoch immer gebändigten Sprachgefühls unseres Volkes. Man merkt die Art des echten Altbayern, der jede billige Übertreibung meidet.

    
Buchtipp
Baierische Weltgeschichte, Band 2
Der Sohn von Michl Ehbauer, Michael, vollzieht gewissermaßen das Vermächtnis seines Vaters und lässt dessen Baierischer Weltgeschichte ihr Letztes Trumm folgen. Es gelingt ihm, sowohl den Sprachklang als auch die Diktion des Vaters aufzunehmen, ohne in bloße Kopie zu verfallen. Und es gelingt ihm ferner, mit Takt und Fingerspitzengefühl das Leben Jesu in seiner Sprache überzeugend zu erzählen, die Schwächen und Sehnsüchte der Zeitgenossen Jesu auf uns zu übertragen, die Distanz zu überwinden - ohne dabei das religiöse Empfinden ...