Christian Feldmann
Blutbad zur Geisterstunde
und 21 weitere Kriminalfälle aus Regensburg und Ostbayern
1. Auflage 2005
160 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, Hardcover
Erscheinungstermin: lieferbar
ISBN: 978-3-934863-30-9
Preis: 7,90 EUR

Das Verbrechen ist oft genug eiskaltes Kalkül - und manchmal ein Mysterium. Fälle wie die hier aus der ostbayerischen Heimat zusammengetragenen werfen ein fahles Licht auf die Abgründe hinter unserer Alltagswirklichkeit. Sie zeigen, wie schnell ein Mensch zum Opfer, aber auch zum Täter werden kann, wie dünn die Trennwand zwischen Normalität und Wahn ist. Lässt sich wirklich so säuberlich trennen in Anständige und Lumpen, in Gutmenschen und geborene Kriminelle?
Warum sehnen sich Menschen mit allen Fasern ihres Herzens nach Liebe und bringen Leid und Tod? Warum träumen sie vom Glück und verstricken sich in Schuld?
Diese 22 erschütternden Fälle zeigen auch, wie wenig Polizeiverhöre und Gerichtsverhandlungen mit den Menschen zu tun haben, um die es geht, mit Tätern wie mit Opfern in ihrer vielschichtigen Persönlichkeit.
Sie machen deutlich, dass Kriminalbeamte nicht immer intelligent ermitteln und Richter nicht immer weise urteilen.
Atemberaubend spannende Tatsachenberichte mit Hintersinn und menschlicher Einfühlungskraft. 

Hier können Sie sich den TVA-Buchtipp vom 17.12.14 ansehen: http://bit.ly/1uVB6NS

    
Buchtipp
Die Landstorfer Bande
Die berüchtigte Landstorfer Bande war nach Räuber Heigl zweifellos die bekannteste Räuberbande im Bayerischen Wald. Anfang der 30er Jahre trieb sie nahezu fünf Jahre lang im Gebiet um Straubing und Kötzting ihr Unwesen - mit zahllosen Brandschatzungen, Einbrüchen, Überfällen bis hin zu Mord. Am 29. Juli 1936 wurde ihr Rädelsführer Anton Landstorfer in Regensburg mit dem Fallbeil geköpft. Außerdem wurden für den Rest der Bande insgesamt 72 Jahre Zuchthaus verhängt. Johann Dachs hat in akribischer Kleinarbeit anhand ...