Anton Geiger
Das deutsche Großnotgeld 1918 - 1921
Deutsches Notgeld, Band 3
3. Auflage 2010
608 Seiten, 14,8 x 21 cm, zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen, Broschur
Erscheinungstermin: lieferbar
ISBN: 978-3-86646-533-6
Preis: 39,90 EUR

Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ging ein Mangel an Kleingeldmünzen einher - geschuldet der Tatsache, dass diese oft aus hochwertigen Materialien (Gold, Silber, usw.) waren, das man für sich horten wollte. Diesem Mangel versuchten Länder, Gemeinden, Städte und Firmen entgegenzutreten, indem sie Notgeld in Umlauf setzten. Da bis 1923 eine gewaltige Menge an solchem Geld in Umlauf kam, nahm damals Dr. Arnold Keller - der Verfasser der ersten Kataloge zu deutschem Notgeld - eine Einteilung vor, die noch heute als Einordnungshilfe dient. Das Großnotgeld war vor allem ab 1918 notwendig geworden - dabei gab es drei zeitlich voneinander abgegrenzte Phasen der Emissionen. Die ersten Großgeldscheine wurden in der Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs benötigt, das Großnotgeld von 1918 bis 1921. In vorliegendem Katalog sind Notgeldausgaben von fast 600 Ausgabestellen im gesamten damaligen Deutschen Reich aufgeführt. Zu Großnotgeld macht sie vor allem ihr Nennwert von 1 bis 100 Mark - im Gegensatz zu Kleingeldscheinen und den Notgeldscheinen der Hochinflation. Die detaillierten Angaben zu den Scheinen und deren Varianten sowie die auf den neuesten Stand gebrachten marktgerechten Bewertungen machen diese aktuelle Auflage zu einem Muss für jeden Sammler deutscher Geldscheine und den interessierten Laien.

    
Buchtipp
Deutsche Wertpapierwasserzeichen
Mit dem vollständigen Nachdruck des heute kaum noch antiquarisch erhältlichen Standardwerks von Dr. Arnold Keller zu den Wasserzeichen des deutschen Notgelds von 1914 bis 1948 erscheint der erste Band der neuen Reihe RaritätenReprints des Battenberg-Gietl Verlags, in der weitere Titel zur Numismatik folgen. Im 1955 erschienenen Werk, zu dem Kurt Lehrke die Abbildungstafeln schuf, werden ...