Peter Leisering
DDR Geld
Geldgeschichten aus der DDR
2. Auflage 2012
212 Seiten, 17 x 22 cm, durchgehend farbige Abbildungen, Broschur
Erscheinungstermin: lieferbar
ISBN: 978-3-86646-841-2
Preis: 25,00 EUR

Wer sich bisher mit der Geldgeschichte im Osten Deutschlands zwischen 1948 und 1990 noch nicht beschäftigt hat, wird in dieser chronologischen Folge von Geschichten und Anekdoten die Grundzüge der Entwicklung, vor allem aber recht erstaunliche Neuigkeiten finden, selbst, wenn er als Bürger der DDR mit diesem Geld täglich umging. Und auch für den versierten Sammler von Münzen und Geldscheinen gibt es neue Zusammenhänge und Fakten zu entdecken. Die konkreten Geschichten, ergänzt durch die Beleuchtung politischer und ökonomischer Hintergründe, fügen sich zu einem Gesamtbild, in dem die jeweiligen gesellschaftlichen Situationen erkennbar werden und die Geldzeichen auch ein Spiegel dieser Verhältnisse. Die Unterschätzung, ja Missachtung der Rolle des Geldes durch die politische Führung tritt als eine der schwierigen Startbedingungen für die DDR hervor. In einem langwierigen und von Rückschlägen gezeichneten Prozess rangen die treibenden Kräfte die Ausgabe besserer Geldzeichen Partei- und Staatsführern und widrigen Umständen auch mit Tricks und Improvisation ab. Durch die weitgehende Einbeziehung der handelnden Personen in die Darstellung, die Suche nach ihren Motiven und die Freude am Kuriosen in den Geschichten, aus denen die Geschichte sich formt, unterscheidet sich das Buch von einem trockenen Abriss der Vergangenheit.

    
Buchtipp
Kunst prägt Geld: Muse Macht Moneten
In einer Sonderausstellung des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin (24. November 2016 bis 27. Mai 2017) wird unter dem Titel MUSE MACHT MONETEN die Frage aufgeworfen, wie sich die Kunst im Spannungsfeld von Macht und Geld ihre Unabhängigkeit bewahren kann. "Künstler sein" ist kein Beruf wie jeder andere. Es ist vielmehr eine besondere Daseinsform: Geprägt von Kreativität, Freiheit, Individualität und Inspiration, unterliegt das Künstlertum einer ständigen Bedrohung von außen: Fremdbestimmung und Existenzängste können in unserer ...