Paul Fenzl
Der Freigänger von Stadelheim
1. Auflage 2016
184 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, Hardcover
Erscheinungstermin: lieferbar
ISBN: 978-3-86646-753-8
Preis: 14,90 EUR

Christian Lisinger, ein Münchner Staatsanwalt, wird mit einer Browning Kaliber 6,35 mm in seiner Hand in einem Jagdhaus nahe Wolfratshausen tot aufgefunden. Alles deutet zunächst auf einen Selbstmord hin.

Katharina Strauß, Psychotherapeutin in Stadelheim und Ex-Freundin des Toten, zweifelt an der Selbstmord-Version, wie sie der Presse aufgetischt worden war, und engagiert auf Empfehlung von Kommissar Mirko Ivanovic, einem guten Bekannten von ihr, den Privatdetektiv Egon Böhm. Ivanovic will seinem Ex-Kollegen Böhm damit indirekt unter die Arme greifen, da der seit seinem Ausscheiden aus dem Polizeidienst mehr dem Alkohol als regelmäßiger Arbeit zugetan ist.

Von oberster Stelle wird unter Leitung von Kommissar Ivanovic eine Sonderkommission zur Aufklärung der Hintergründe, die für den Tod des Staatsanwaltes verantwortlich gewesen sein konnten, eingesetzt.

Der in Stadelheim einsitzende Gewaltverbrecher Fred Kutka, zu dessen Verurteilung als Vertreter der Anklage Christian Lisinger maßgeblich beigetragen hatte, gerät in den Fokus der Ermittlungen. Seine Verbindungen über die Gefängnismauern hinweg scheinen über einen "Freigänger" abzulaufen. Während die Kripo fieberhaft versucht, die Identität des Freigängers zu ermitteln, taucht beim Nymphenburger Kanal eine weitere Leiche auf. Und wieder führt die Spur nach Stadelheim ...

Hier können Sie sich den TVA-Buchtipp vom 21.09.16 ansehen: http://bit.ly/2dITmfX

    
Buchtipp
Baierische Weltgeschichte, Band 2
Der Sohn von Michl Ehbauer, Michael, vollzieht gewissermaßen das Vermächtnis seines Vaters und lässt dessen Baierischer Weltgeschichte ihr Letztes Trumm folgen. Es gelingt ihm, sowohl den Sprachklang als auch die Diktion des Vaters aufzunehmen, ohne in bloße Kopie zu verfallen. Und es gelingt ihm ferner, mit Takt und Fingerspitzengefühl das Leben Jesu in seiner Sprache überzeugend zu erzählen, die Schwächen und Sehnsüchte der Zeitgenossen Jesu auf uns zu übertragen, die Distanz zu überwinden - ohne dabei das religiöse Empfinden ...