Manfred Böckl
Der Tote am Kalten Baum
Sieben schaurig-schöne Erzählungen rund um Burgen in Ostbayern
1. Auflage 2013
192 Seiten, 13 x 20,5 cm, mit neun Fotos, Hardcover
Erscheinungstermin: lieferbar
ISBN: 978-3-935719-94-0
Preis: 11,90 EUR

Die trutzigen Mauern unserer schönen Burgen hüten so manch aufregendes Geheimnis.

Schriftsteller Manfred Böckl, ein Meister des Historienromans, hat sich von ihnen und den vielen Sagen, die sich um die alten Gemäuer ranken, zu schaurig-schönen Geschichten inspirieren lassen. Er nimmt den Leser mit zu faszinierenden Reisen in eine Zeit, in der die Umgangsformen noch gröber, die Standesunterschiede viel größer und der Willkür bisweilen Tür und Tor geöffnet waren und in der ein Menschenleben nicht sehr viel zählte.

Da ist zum Beispiel die heimliche Liebschaft eines Burgfräuleins von der im Oberpfälzer Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab gelegenen Festung Leuchtenberg, die dazu führt, dass ihr Gespiele hingerichtet und sie lebendig eingemauert wird. Oder das grausame Schicksal der Magd der niederbayerischen Burg Weißenstein am Regen, der ihre Tapferkeit und ihr allzu loses Mundwerk zum Verhängnis werden. Da ist die Erzählung vom schrecklichen Ende der mordenden und raubenden Spießgesellen von Wildthurn im Landkreis Dingolfing-Landau und da ist die Rache für den umbarmherzigen Kindsmord auf der im romantischen Steinwald gelegenen Ruine Weißenstein im Landkreis Tirschenreuth. Manfred Böckl lässt den Leser den Untergang der Burg Hirschstein im Landkreis Passau miterleben und lüftet das schreckliche Geheimnis, das die Weiße Frau auf der Gespensterburg Wolfsegg im Landkreis Regensburg hütet. Und wie in aller Welt kam die Mumie einer Königstochter ausgerechnet auf die alte Klosterburg des beschaulich im Lauterachtal im Landkreis Amberg-Sulzbach gelegenen Marktfleckens Kastl?

Sieben Gänsehaut-Erzählungen, die den Leser nicht nur fesseln, sondern zusammen mit den Illustrationen auch Lust darauf machen, mehr über das Mittelalter, Bayerns Burgen und die Menschen, die einst hinter den mächtigen Mauern lebten, zu erfahren.

Hier können Sie sich das TVA-Autorenportrait vom 13.05.15 ansehen: http://bit.ly/2dAooWq

    
Buchtipp
Schauriges Ostbayern
Geistergeschichten und Schauerromane haben eine lange Tradition. Bereits Goethe (Faust), Schiller (Der Geisterseher), E.T.A. Hoffmann (Die Elixiere des Teufels) und viele mehr befassten sich mit dieser literarischen Gattung. Auch im Ausland blühte diese im 19. Jahrhundert auf mit den Romanen und Erzählungen von Mary Shelley (Frankenstein, 1818), Edgar Allan Poe (Die Maske des roten Todes, 1842), Oscar Wilde (Das Gespenst von Canterville, 1887) und Bram Stoker (Dracula, 1897).

Die Faszination des Verstörenden und Traumhaften setzt sich bis in unsere Tage fort. Das Gruseln ...