Herbert Stricker
Deutsche Medaillen
aus der Zeit des 30-jährigen Krieges (1618 - 1648) und ihr geschichtlicher Hintergrund
1. Auflage 2010
168 Seiten, 21 x 25 cm, zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen, Broschur
Erscheinungstermin: lieferbar
ISBN: 978-3-86646-828-3
Preis: 29,00 EUR

Am Ende des 15. Jahrhunderts wurden in Deutschland neben Münzen in zunehmendem Maße auch Medaillen gefertigt. Im Unterschied zu Münzen handelt es sich bei Medaillen nicht um Zahlungsmittel, sondern vor allem um Erinnerungsgegenstände. Anfangs waren vor allem Medailllen mit Personenabbildungen - sogenannte Gnadenpfennige - verbreitet, später auch mit anderen Darstellungen, zum Beispiel von politischen Ereignissen. Medaillen entstanden teils im Auftrag kaiserlicher bzw. fürstlicher Kanzleien, von Stadträten, kirchlichen Stellen, Privatpersonen etc. oder sie wurden von einem Medailleur auf eigene Rechnung hergestellt und von Händlern auf Märkten zum Verkauf angeboten. Der vorliegende Katalog liefert eine Zusammenstellung der Medaillen, die in Deutschland während des 30-jährigen Krieges gefertigt wurden sowie deren geschichtliche Hintergründe und die Umstände der Entstehung. Der Band gibt Informationen über Medailleure, Herstellung, Materialien und vieles mehr. Mit vielen Abbildungen und ausführlichen Erläuterungen zeichnet der Autor ein eindrucksvolles Bild der Epoche des 30-jährigen Krieges und der Medaillenkunst jener Zeit.

    
Buchtipp
Bruno Eyermann - Medaillen und Plaketten
Bruno Eyermann (1888-1961) war ein bedeutender Vertreter der durch Melchior zur Strassen begründeten Leipziger Medailleursschule, die Dresden (Barduleck, Hörnlein) an Bedeutung übertraf und einen wesentlichen Beitrag zur Erneuerung der Medaille (Lichtwark) in Deutschland leistete.

In fünfzigjährigem Schaffen entstanden weit über 200 Medaillen, Plaketten und Abzeichen in verschiedenen Metallen (Prägung und Guß) und Porzellan.

Als die Kunstwelt ca. 20 Jahre nach Beginn seiner ...